Dumme Kinder ?

Warum die deutschen (und auch schweizer…) Kinder immer dümmer werden.

Wer auf hochstehendes, intelligentes Kabarett aus deutschen Landen steht kommt an Volker Pispers nicht vorbei. Er versteht es wie kein zweiter, die Probleme unserer Gesellschaft  auf seine ihm eigene Weise zu beleuchten.

Volker Pispers`s Humor ist jedoch nicht bloss lustig….gerade seine oftmals politischen Sketche regen zum Nachdenken an….

 

Theodor…

Sie nannten ihn das Landei.

Theodor war ein Landei. Sogar er selbst bezeichnete sich mit seinem bübisch verschmitzten Lächeln als Landei. Er lebte alleine in einem grossen Bauernhaus, in der tiefsten Provinz…in der Nähe von Aadorf, Kanton Thurgau. In „Mostindien“…Im Land der „Langfinger“…Böse Zungen behaupten sogar, dass die Kühe da schöner seien als die Mädchen..ich selbst würde das jedoch nicht unterschreiben.

Über Theodors Jugend wusste ich nicht viel…er erzählte nicht viel von sich und den Seinen; er hatte eine schwierige Kindheit, soviel wusste ich. Sein Cousin Alvin erzählte mir Jahre später einige Details, die er selber auch nur vom Hören-Sagen kannte….., oder um es wie Remo Gysi, mein späterer Chef und Trinkkumpane zu sagen : „Nichts Genaues weiss man Nie nicht…“

Theodor`s Nachbarschaft bestand aus ein paar wenigen  Bauernhäusern…Ich schliesse meine Augen und versetze mich zurück in die frühen 80ziger…Ich sehe die drei, vier oder fünf Bauernhäuser, eine alte Gastwirtschaft, die kleine Bäckerei, den stinkenden Misthaufen und den alten Brunnen inmitten des kleinen verschlafenen Kaff`s. Und Theodor`s stets kläffenden Appenzeller Sennenhund, den einen unnatürlichen Tod ereilte (was niemand wirklich  überraschte..)

Theodor, mein Arbeitskollege, war ein toller Mensch, ein allzeit-hilfsbereiter Kumpel und Freund. Ein absoluter Perfektionist, was technische Dinge betraf; ein Bastler, ein Schrauber, gleichzeitig jedoch Naturbursche…ein naturverbundener Chaot und Träumer. Theo war alles andere als gewöhnlich…

„Frust = Lust-Verlust“

Theo hatte nichts am Hut mit Frauen. Mit Männern übrigens auch nicht. Mein Anfangsverdacht, er könne eventuell schwul sein hat sich nicht bestätigt. Er war weitestgehend asexuell…meine oftmals anzüglichen Scherze hat er (meistens) weggesteckt, oder mit einer seiner Lieblingsgleichungen kommentiert. Seinen Lust-Verlust habe er seinen Schwestern zu verdanken…

Theodor war in grossen Schwierigkeiten. Er bewohnte zwar ein geräumiges Bauernhaus, dass er sein eigen nennen konnte…Jedoch : seine (2;3,.. ?) Schwestern wollten natürlich ihren Anteil des Erbes. Und es kam so wie es kommen musste…Theo konnte den Kredit nicht mehr bedienen und verlor „sein“ Haus an die Bank.

Dieses Haus….war , gelinde ausgedrückt, eine Zumutung. Doch, nicht für Theo! Hier , in diesem Chaos von angehäuften Auto- und Motorradteilen, Maschinen, Werkzeugen , Zeitungen und Zeitschriften, Büchern und jeder Menge unnützem Kram stapelte sich auch der Abfall ….Die Nachbarn nannten ihn „Sauhund“….heute, dreiunddreissig Jahre später würde man ihn wahrscheinlich als Messi bezeichnen.

Um ins Wohnzimmer zu gelangen musste man die Scheune durchqueren und über allerlei Krempel steigen. Man kann nicht sagen, dass Unordnung herrschte…Theodor wusste genau wo was zu finden war. Einmal im kleinen Wohnzimmer angekommen gab es genau eine Sitzmöglichkeit, nämlich am völlig überladenen Esstisch auf dem einzigen freien Holzstuhl.

Hier, an diesem Tisch schüttete er mir hin und wieder sein Herz aus, und zog über die Bank her, seine bösen Schwestern und die Gesellschaft im Allgemeinen. Bald war klar :  Theo traf keine Schuld; nie…. 

Wir waren unbeschwert

Wir waren jung und unbeschwert. Rückblickend kann ich sagen, dass unsere Freundschaft eine ganz besondere war. Wir verbrachten viele Stunden auf unseren Motorrädern, am nahe gelegenen Fröschenweiher Moor , oder  bei Schlechtwetter diskutierend und philosophierend am wackligen Stubentisch in seinem Elternhaus. Hier versammelten sich Kafka, Niezsche, Jack Kerouac, Heinrich Hesse und Jesus Christus..Und vor allem Niccolo Machiavelli, dessen Zitate Theo verinnerlicht hatte. Sein Elternhaus war sein „ein-und-alles“; seine Eltern waren jedoch nie Gegenstand unserer Gespräche…..

Wie ich unsere stundenlangen Gespräche liebte ! Es war diese Mischung aus Politik, Literatur und Philosophie, die mich stets auf`s neue faszinierte. Theo war belesen….er wusste definitiv viel mehr als ich. Doch schon bald wurde Theodor obdachlos.

An eines unserer letzten Treffen erinnere ich mich noch genau. Es war ein warmer Herbstabend am Fröschenweiher Moor, wo wir am nahegelegenen Waldrand unser „Hauptquartier“ aufgeschlagen hatten  und über Gott und die Welt diskutierten. Mir fiel auf, dass Theo nicht mehr so unbeschwert und selbstsicher war wie früher…es schien als hätte er Probleme mit seiner Zunge…als würde sie ihn beim Sprechen behindern….

Er war im Begriff, sich seiner Depression hinzugeben; und ich konnte ihm nicht helfen. Ich versuchte ihn zu ködern; ihn aus der Reserve zu locken….“Wie war das nochmal mit Niccolo Machiavellis berühmten Zitaten…oder mit der unbeschwerten Leichtigkeit des Seins….Darwin`s Evolutionstheorie….der Glaubwürdigkeit der Bibel….oder wie war das nochmal mit Sex ? „..auch DU kannst ES nicht rausschwitzen ,Theo. ,auch du brauchst hin und wieder einen Fick!

Ich merke , dass ich zu weit gegangen bin; und ich schämte mich dafür. Ich verletzte ihn. Es tat sich ein Graben auf zwischen uns. Mein Freund hatte eine dünne Haut…dieser durchtrainierte, muskulöse  , Karate-gestählte Mann mit der langen blonden Mähne war am Boden zerstört, und ich war da nicht ganz unschuldig an seinem Zustand.

Ich hatte ihn verloren…er schwang sich auf seine Yamaha 250 und mit einem zischelnden “ alles Schlampen; diese verfluchten Fo….“  war er weg. Er verschwand aus meinem Leben. Er kam nicht mehr zur Arbeit. Man sah ihn nicht mehr…er war weg.

Meine Suche nach ihm blieb erfolglos. Dabei fühlte ich mich schlecht…wollte mich bei ihm entschuldigen…doch es sollten noch Jahre vergehen bis mir dieser Moment vergönnt war.

„Jeder sieht was du scheinst…“

Während meiner Suche nach Theodor klopfte ich an viele Türen und hörte die skurrilsten Geschichten. Man munkelte , dass Theos Vorfahren aus dem Elsass zugewandert waren, und sich in einer eigenartigen Sprache unterhielten, welche selbst der örtliche Lehrer nicht zu übersetzen im Stande war …  die Bäckerin Elise meinte, dass Theo`s Mutter nie Brot kaufte…von Theos Vater war nur überliefert, dass er frühmorgens, wenn (fast) alle noch schliefen im stinkenden Misthaufen vor dem Haus rumgestochert haben soll…ein weit herum bekannter, wenig glaubwürdiger Alkoholiker Namens Glugg liess verlauten, er habe die Beiden am Tag ihres Verschwindens am Moor beobachtet…sie sollen im  schwarzen Wasser rumgeplantscht haben und als sie seine Anwesenheit bemerkten unter der grossen, abgestorbenen Eiche verschwunden sein…

Bald darauf stellte ich meine Nachforschungen ein; ich konnte nichts Brauchbares über den Verbleib von Theo in Erfahrung bringen.

Es müssen zwei, oder drei Jahre her sein als ich Theo zufällig wieder begegne. Es war ein kalter Dezembertag, kurz vor Weihnachten. Der Hunger treibt mich in den örtlichen McDonalds, wo ich mir einen Burger und eine Cola einverleibe. Erst nehme ich die zerlumpte Gestalt am Nachbartisch gar nicht war…doch dann….“Theo, bist DU das..?“

Dann wendet er sich mir zu. Er trägt eine dunkle Sonnenbrille und einen langen , fleckigen, modrig riechenden Mantel; seine wenigen Habseligkeiten in einen Hirschlederlappen gewickelt. Grinsend entblösst er seinen fast zahnlosen Mund und nickt mir zu.  Etwas beschämt hält er seine Hand vor den Mund um mir die Sicht auf seine Kiefer zu verunmöglichen…“Hallo alter Freund“ vermeinte ich seine Worte zu deuten. Er hatte Mühe seine Worte verständlich zu artikulieren….Ich war schockiert, wie Theo sich in diesem relativ kurzen Zeitraum verändert hatte. Er hatte Gewicht verloren…obwohl ich nie das Gefühl hatte er sei irgendwie fettleibig oder so gewesen…dennoch….er war verändert, schlanker, noch drahtiger als zuvor und hatte kein Gramm Fett am Körper. Seine blonde Mähne war schütter geworden; die Haut war grau und wirkte irgendwie… tot…

Ich reisse mich los von diesem Feuerwerk negativer visueller Eindrücke und   würge ein „Theo“ hervor…“weisst du damals am Fröschenweiher Moor…das war nicht so gemeint..“.versuche ich mich zu entschuldigen; doch Theodor winkt bloss müde ab.. „alles halb so wild; das ist doch Schnee von Gestern“; und lässt sein bübisch verschmitztes Lächeln für den Bruchteil einer Sekunde aufblitzen. Diese , unsere vorletzte Begegnung dauerte vielleicht dreissig Minuten. Ich vernehme, dass Theo im Knast war und einige Zeit in der Klapsmühle verbracht hat, weil man annahm er sei gemeingefährlich. Das war alles so unwirklich…mit einem Big-Mac beruhige ich mein Gewissen; er verschlingt den grossen Hamburger in zwei, drei Sekunden.

Theo roch ziemlich streng. Er, der immer sehr gepflegt war und grossen Wert auf seine Erscheinung legte.  Seine dunkle Sonnenbrille verdeckte die blutunterlaufenen Augen, während seine Hand nach wie vor versuchte den übelriechenden Mund und seine aufgequollene Zunge abzudecken. Ich trat an den Tresen und kaufte ihm noch einen Kaffee, damit er sich noch ein bisschen aufwärmen konnte…dann verabschiedete ich mich hastig. An der Türe angelangt werfe ich noch einen letzten Blick zurück….Was war das bloss für ein unförmiges Etwas an seinem Rücken…?

Ich verlasse den zu gut geheizten „Mac“ und trete raus in die kalte Dezembernacht. Mit fahrigen Bewegungen suche ich nach meinen Zigaretten; zitternd schaffe ich es endlich eine Camel in Brand zu stecken….Ich schaue mich um , war das alles real ? Träumte ich ? Der grosse Schuhladen; die Peugeot-Vertretung, die Tankstelle und der kleine Italo-TakeAway, die Eissporthalle….alles war da, real…und der Rauch füllt meine gierige Lunge. Ich schlafe schlecht in dieser Nacht; sehr schlecht.

Die Zeit verging, und mein Freund Theodor hat sich aus meinem Leben geschlichen. Meinem erlernten Beruf habe ich den Rücken zugekehrt um endlich das zu tun was ich schon als junger Bengel wollte….nämlich die noble Kunst der Fotografie erlernen. Die Worte meines verstorbenen Vaters hallen noch immer in meinen Ohren nach, von wegen „Brotlose Kunst und Hungertuch“….für einmal hast du dich getäuscht, Väterchen!

Mein nächster Shoot brachte mich an einen mir sehr wohl vertrauten Ort…und ich musste grinsen, als mein Agent mir am Telefon „Krötentümpel Moor, das ist bei den Mostindianern; ich geb dir die Koordinaten durch“ entgegenkrächzte…Ich freute mich den Ort meiner Jugend wiederzusehen.

Der Tag des Shootings rückte näher, und ich bemerkte eine nervöse, unerklärliche Unruhe in mir.. Ich entschied mich, die Nacht vor der Aufnahme-Session im nahegelegenen Gasthaus zu verbringen; ich musste unbedingt zur goldenen Stunde am Moor sein, um diese fantastische Lichtstimmung auf meinen grossen Ektachromes festzuhalten. Doch ich fand keine Ruhe in dieser Nacht….ich hatte diesen Traum, den ich als total wirr empfand…und den ich schon in ein paar wenigen Stunden deuten konnte.     „Wir waren in Theos Haus…in seinem Wohnzimmer dass auf wundersame Weise markant an Grösse zugenommen hatte und plötzlich über einen rechteckigen Grundriss verfügte; einen langen Tisch und blendend helles Licht erfüllte den Raum. Es war uns sofort klar, dass wir am letzten Abendmahl teilnahmen. Was mich stutzig machte (und Theo offenbar als völlig normal erachtete) war die Besetzung…die Apostel waren allesamt abwesend, und an ihrer Stelle traten Charles Darwin, der sofort und ohne zu zögern Jesus Christus verbal attackierte; er nannte ihn Witzfigur , Scharlatan und Blender der übelsten Sorte….Und Jack Kerouac im Disput mit Franz Kafka, er tituliert Kafka als elende Pussy während Charles Bukowski eine weibliche Leiche schändet schauen Hesse und Nietzsche amüsiert zu…nur Niccolo Machiavelli wendet sich in einer für einen Italiener  viel zu besonnenen Art an Theo mit den Worten „Jeder sieht was du scheinst, Theo, doch nur wenige fühlen was du bist…“ , dann wendet Jesus sich an mich mit den Worten : Und du, was ist mit dir ? Hältst hier Maulaffen feil; mach mal ein paar Aufnahmen für die Nachwelt..! Bukowski pöbelt rum weil`s nichts mehr zu saufen gibt….Und J.C. wendet sich mit lauter, fester Stimme an alle Anwesenden : Diese hier…und zaubert ein Kartenspiel aus seinem Umhang und hält es triumphierend in die Höhe…DIE werden schon bald neu gemischt ! Ihr werdet euch noch wundern..“

Schweissgebadet schrecke ich hoch….und während ich mich wieder einkriege versuche die letzten Bilder aus meinem Kopf zu verscheuchen. Ich muss mich sputen; es ist bereits fünf Uhr früh, und bald geht die Sonne auf.

Während ich meinen alten grünen  LandRover am Rande des grossen Moor`s parkiere versuche ich die Erinnerungen aus meinem Gedächtnis zu vertreiben…..Ich darf mich jetzt nicht ablenken lassen und muss mich auf meinen Job konzentrieren….Keuchend schleppe ich die schwere Ausrüstung an`s Moor; ich weiss genau wo ich hin muss um meine Bilder zu schiessen. Ich geniesse es fast körperlich, meine alte SINAR – Grossformatkamera aufzubauen. Es ist ein Ritual, und hat nichts mit schnellem Fotografieren gemein. Das massige , schwere Stativ ist in Position, die beiden Standarten und der Balgen montiert und ausnivelliert, die Objektivplatine mit dem kurzen Weitwinkel-Nikkor schnappt mit einem trockenen „tok“ ein…ich bin  bereit und werde noch einige Minuten warten müssen um das ultimative Licht mit dieser herrlichen Landschaft verschmelzen zu lassen…

Diese einmalige Naturlandschaft mit all ihren Düften, Geräuschen und Geheimnissen entführt mich einmal mehr …ich sinniere über die Perfektion der Genesis , die Farbenvielfalt, die kein Sensor und kein Film je in der Lage sein wird  gänzlich einzufangen; diese unverrückbaren , in Stein gemeisselten Gesetze der Schöpfung……………..

Eine Minute…. oder war es eine Stunde ? Ich war weggetreten…hatte wieder diesen fantastischen Film im Kopf… in  Theos Wohnzimmer , der Kartentisch;  J.C. ; Nietzsche`s Zarathustra, Hemingway der alte Haudegen..Und Jesus deutete auf den leeren Stuhl  neben Ernest und deutete mir an mich zu setzen. Während er die Karten verteilt schaue ich mich um…alle alle waren sie gekommen; selbst  Seneca war hier!

Doch wo war Theo ?

Mit einem Ruck komme ich zu mir. Ich war nicht allein…Es war Glugg, der Säufer aus dem Nachbarort . Im Bruchteil einer Sekunde bin ich wach und nehme war, dass die Sonne schon ziemlich hoch steht…ich war sauer und enttäuscht; das Licht war schlicht unbrauchbar; mein Shooting im Eimer.

Während ich mich noch insgeheim wundere, wie Glugg`s Leber all die Jahre überstanden hat beginne ich mein Equipment abzubauen…Doch Glugg will mir was zeigen..: Kuckst du dort drüben, beim Baum!

Rasch packe ich das 210er Yashimura-Teleobjektiv auf die Kamera, und schiebe die grosse helle Einstellscheibe in die  Aufnahmeschiene der rückseitigen Standarte; Einstelltuch überziehen…Balgen…Verschluss und Blende volle Öffnung…….Fokus..:

Ich starre gebannt und ungläubig auf das  gestochen scharfe Abbild und könnte heulen vor Freude. Mein alter Freund Theodor „das Landei“ lebt und erfreut sich offenbar bester Gesundheit ! Er räkelt sich genüsslich in der Sonne und scheint auch seine Augenentzündung losgeworden zu sein. Langsam und elegant schleicht er der längst abgestorbenen Mooreiche entlang…scheuert seinen Kopf an der morschen Rinde; und als die Haut aufspringt zwängt er sich durch die grosse Astvergabelung, um die oberen Schichten seiner Epidermis abzustreifen.

Auf allen Vieren , mit neuer Hautschicht und in glitzerndes Smaragdgrün getaucht nähert er sich einem graubraunen unscheinbaren Wesen, dass sich nur wenige Meter entfernt im nassen Torf , mit weit offener Kloake präsentiert…Theo ist im Liebesrausch…mit seinen messerscharfen Krallen besteigt er das üppige Reptil (dessen Gesichtszüge mich irgendwie an die Bäckerin Elise aus dem Nachbarort erinnern…), verbeisst sich mit seinen kräftigen Kieferplatten in ihrem Nacken. Er drückt sie zu Boden, wickelt seinen langen Schwanz um den ihren und dringt in sie ein….Die beiden Reptil-gewordenen Menschen bezüngeln sich mit ihren langen schwarzen, gespaltenen Zungen und sind wie von Sinnen, während er sie sich mit langen, tiefen Stössen gefügig macht……nicht ohne mir mit seinen gelben, geschlitzten Pupillen bübisch zu zublinzeln, grad als wolle er mir sagen .“Schau mal, ich…)“  . Mittlerweile ist auch Glugg unter das Einstelltuch gekrochen und will sich dieses Naturschauspiel etwas genauer ansehen. Doch ,irgendwie beschämt, realisiere ich was hier eigentlich vorgeht..  , „wir sind doch keine Spanner, Glugg“ ; komm mit, ich kauf dir einen Drink !“

Wir schleppen die schwere Ausrüstung zum Wagen…Meine Gedanken sind nochmals bei Theo…TheoTheoTheo…ich bleibe stehen und rufe zur alten Eiche rüber …“Na also…. geht doch !“ und vermeine sein scheues Lachen zu vernehmen.

Oben, am Waldrand, beim alten „Hauptquartier“ sitzt ein Greis und schaut auf uns runter. „das ist Niccolo, der Spanier..der weiss alles“ murmelt Glugg in meine Richtung.

„Italiener“, erwidere ich; „er ist Italiener;  ich kenne ihn.“

 

alles halb so wild - klein

 

 

The Prayer

dinnertime prayerAt dinner, Little Johnny was asked to lead the prayer.

„But, I don`t know how to pray“ he replied. „Just pray for your Family, friends and neighbors, the poor etc.“ said his father. „Okay“ the Boy sad.

„Dear Lord….Thank you for our visitors and their children, who finished all my Cookies and ice cream. Bless them, so they won`t come again.

Forgive our neighbors son, who removed my sisters clothes and wrestled with her on her bed. This coming Christmas, please send clothes to all those poor ladies on my Daddy` s Blackberry, who do not have any clothes.

And provide shelter to the homeless man who uses Mom`s room while Daddy is at work. AMEN “

Dinner was cancelled.

Thanks to Marisa for sharing :)

 

„Es“…oder die Chronologie eines Irrtums

„Es“….

Es war schon lange in meinem Körper präsent….Man spürt das. Man weiss es . Man ist sich sicher auch wenn keinerlei Beweise vorliegen. Man versucht die Tatsache zu verdrängen, dass irgendwas faul ist…Und natürlich denke ich ans Schlimmste .

So an die fünfzehn Jahre sind es bestimmt schon her, als sich die ersten Unannehmlichkeiten bemerkbar machten. Seltene; sehr seltene Male hatte ich Schwierigkeiten, meinen Gang zu kontrollieren. Ich fühlte mich wie ein 74er-Schaub-Lorenz-Kassettenplayer mit Gleichlaufschwankungen. Wie gesagt : sehr sehr selten. Ähnlich selten wie die Störung am Radlager meines katastrophalen Fiat Regata. Diese Karre hat es tatsächlich geschafft , mich selbst am Montag früh, nach durchzechtem Wochenende, mit einem kleinen „Sprung“ auf die Seite vollends wach zu machen. Kaum zu glauben wie sich Sowas auf den Kreislauf auswirkt. Kam (zum Glück) selten vor. Selten.

Diese „Ausscheren aus der Spur“ waren die ersten Vorboten meines Problems. Hat nicht weh getan. Hat auch nie lange gedauert. Und interessanterweise hat sich dieses Problem auch klammheimlich wieder verabschiedet….auf einmal war es weg ! Natürlich hab ich das alles ignoriert. Hat ja nicht weh getan….

Ich möchte dem geneigten Leser einige Details ersparen und meine Geschichte am 5. September 2014 fortsetzen. Dieser 5.9. war DER Gamechanger in meinem Leben; „Es“ nimmt Gestalt an…

Ich bin definitiv kein Freund der klassischen Schulmedizin. Schulmediziner vermuten, raten, nehmen an, dass….und mästen dich mit allerlei Pillen. Diese Pillen verfügen über einige nicht abzuleugnenden Vorteile als da wären : Umsatz für die Pharmaindustrie; Umsatz für den Arzt, Generierung neuer Beschwerden welche dann mit Medi`s und ärztlicher Behandlung angegangen werden müssen….u.s.w.

Aaaber : es gibt auch die Guten; Hilfsbereiten. So ein Mensch ist Dr. Fischer, HNO-Spezialist ; ein Berufener, das merkt man sofort. Nach einigen Test`s war er der Meinung, man müsste das mal etwas konkreter angehen und hat mich gleich im MRI in Zürich-Stadelhofen angemeldet.

im Steril-grasgrün-gestylten Warteraum des Medizinisch-radiologischen-Institut`s fühlte ich mich Scheisse. Und ,obwohl dieses Wort natürlich nicht schön….eine Treffenderes fällt mir nicht ein. Tausend Gedanken schiessen mir durch den Kopf, während die schöne Empfangsfrau mit den langen dunkelblonden Haaren die Telefonanlage bedient und vermittelt; verbindet….“ich bräuchte ein Gespräch mit dem Customer Care der Firma Gott“ wollte ich schreien…ich hatte da so eine Ahnung…

Es ist die verdammte Unsicherheit.....
Es ist die verdammte Ungewissheit…..

Fünfundvierzig Minuten später erläutert mir ein Arzt anhand der Röntgenaufnahmen die Situation. Ich starre auf den Bildschirm .„Es“ war in meinem Schädel und hatte die Grösse eines PingPong-Balles…

Ein Wechselbad der Gefühle (im Olympia-Becken-Format) tut sich vor mir auf, und während ich dem Ausgang entgegenschwimme versuche ich den zahlreichen Strömungswirbeln auszuweichen. Schwankend erreiche ich  den Ausgang und trete zurück ins Leben. Zürich-City ist auf Herbst getrimmt; die grossen Platanen tragen ihre rot-gelben Farben mit ähnlicher Selbstverständlichkeit wie die Gruppe japanischer Touristinnen ihr „Shiseido“ ….und alles wäre eigentlich cool …aber die Wirbel haben mich fest im Griff.

Es folgten Monate der Hoffnung. Ich litt, hatte zahlreiche Symptome auf die ich hier nicht näher eingehen will. Und ich hatte vor Allem eines..: Angst.

Mitte April 2015…ein neuer MRT-Scan steht an. Ich befinde mich seit Tagen in einem Zustand , welchen ich nur der Spur nach in Worte fassen kann…Meine Nerven fahren Achterbahn mit mir, und ich überrasche mich dabei wie ich abwechselnd ins Leere starre oder mit einem Strahlen im Gesicht auf eine entlegene, jedoch mir vertraute Pazifikinsel fokussiere.

Habe ich schon erwähnt, dass ich wieder zu beten angefangen habe..? Vermutlich nicht. Ich hab da keinen festen Plan; mache das vermutlich auch nicht sooo richtig…aber immerhin besteht die Chance dass er mich erhört. Er hat mich schon mal erhört….damals im März 2008. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich vielleicht einmal niederschreiben werde.

Das gras-grüne Wartezimmer des MRI Stadelhofen ist gut besetzt, und mir kommt das stehend-warten gerade recht; warscheinlich würde ich die Warterei sitzend kaum aushalten. Ich blättere  in einem Magazin namens „Auto-Sport“ ; aus dem Augenwinkel heraus versuche ich den Gemütszustand der anderen Patienten zu erahnen.  Ein kleiner Junge strapaziert die Nerven seiner Mutter („nein,es gibt hier kein Eis!“), während eine mittelalterliche, vollbusige Frau mit einem Kardashian-Style-Hintern schon zum dritten Mal ihren Pappbecher mit Trinkwasser füllt. Das eigenartige, schmutzig-wirkende Blau des Wasserdispenser`s macht mich stutzig, und mit einem Schaudern erinnere ich mich an meinen alten, längst verschrotteten Fiat Regata. Könnte es sein, das er als Reinkarnation eine neue Bestimmung gefunden hat ? Während mich mein 82er-Fiat und die Kardashian-Kopie noch etwas nachdenklich stimmen höre ich hinter mir meinen Namen…Es ist soweit.

Es war die „kleine Deutsche“ die mich schon vor einem halben Jahr betreut hatte. Eine richtige Frohnatur; genau richtig hier. „Sie kennen das ja bereits“..und legt die Kanüle für das Kontrastmittel. So ein Magnetresonanztomograph ist eng und laut…der Untersuch dauert so an die 30; 35 Minuten und ich bin froh als es vorüber ist.

Mit vibrierender Stimme will ich vom Arzt wissen was los ist…Und mit einem Lächeln auf den Lippen verkündet er : „Es“ ist grössenstabil bei 28mm Durchmesser und wird vermutlich nicht mehr an Umfang zunehmen. Seine Worte hallen nach…und nochmal….undnochmal. Zu schön um war zu sein.. Wie Honig zerfliessend; in mir wärmt und entspannt sich jeder Muskel und ich lalle „grössenstabil“ wieder und wieder.

Ich beschliesse , das „grössenstabil“ das Wort des Jahres 2015 sei, und mit einem grössen- und formstabilen Riesen-Smile ziehe ich wieder positiver durch` s Leben! Noch während ich mich auf Wolke Sieben auszuruhen versuche wird es wieder richtig ungemütlich….

Universitätsklinik Zürich, Gebäude „Nord 2“ ; zum wiederholten Mal finde ich mich auf Stockwerk „B“ ein, um  auf-Teufel-komm-raus zu testen , was zuvor schon getestet wurde. „Nord 2“ ist die Kompetenz- und Schaltzentrale der HNO-und Neurochirurgie. Hier arbeiten auch etliche Techniker und Ingenieure, welche höchst „unmedizinisch“ vor-und- hinter-Augapfel-Fotos schiessen, Sprach-Audio- und Körperschallmessungen vornehmen und alle möglichen Frequenzen aus ihren Gerätschaften rauskitzeln um sie mir „um die Ohren und die Kopfhaut“ zu reiben. Hier auf Etage B gibt es auch einen speziellen Raum, um die Gleichgewichtsnerven zu testen und allenfalls ein Ungleichgewicht zu simulieren. Alles in allem wenig Angenehmes…mit Ausnahme des Personals. Hier wurde ich stets respektvoll behandelt.

Erwähnte ich es schon ? Ich höre links noch 5% ; mein Gleichgewichtsnerv verschafft mir regelmässig-unregelmässig Dreh-oder Schwank-oder Drehschwindel; meine Kopfschmerzen sind manchmal kaum auszuhalten.

Der zuständige Chefarzt Professor Houser , als auch sein Studienfreund Dr.Fischer sind sich einig : es ist besser zu warten….“watchful waiting“ (warum english? I don`t know) ; es sei unter Umständen besser , zuzuwarten , wenn „es“ grössenstabil bleibe und auch sonst keine Zicken mache…

Anfangs September 2015 , wie so oft im Leben werden die Dinge erst einmal schlechter, bevor sie besser werden…mein Schmerzbild verändert sich, ich habe Gesichtslähmungen und eine Trigeminusneuralgie ; spüre manchmal den Speichel nicht, der aus meinem Mundwinkel läuft. Ich erwische mich beim Gedanken, dem allem ein Ende zu bereiten… „Es“ hat die Power dich zu vernichten…

Eine Audienz bei Prof. Houser bringt leider keine Linderung; (ich hatte eigentlich auf einen neuen Scan und eine Neubeurteilung gehofft….)  Kurzuntersuch und Fazit : noch immer „watchful ab-waiten“ und nächstes MRT im März 2016.

Dann kam er. Der verhängnissvolle 29.März 2016. Ich ahnte es; vielmehr, ich wusste es. Der MRT-Untersuch verlief so wie ich es bereits von meinen ersten beiden Scans kannte…Das Resultat überraschte mich nicht…..“Es“ hat markant an Masse zugelegt und eine unregelmässige, oblonge Form angenommen ! Diese schlechten Neuigkeiten habe ich erwartet; hätte mich überrascht wenn`s anders gewesen wäre. Was mich jedoch verwunderte war die hektische, nervöse Stimmung im MRI Stadelhofen. Die Schöne mit den schönen dunkelblonden Haaren hatte zahlreiche Anrufe zu beantworten….immer wieder mal vermeinte ich den Ausdruck „CrackerBox“ zu vernehmen…doch es machte (noch) keinen Sinn.

Deprimiert mache ich mich auf den Weg zur Uni-Klinik, um die neuesten Bilder und die veränderte Situation zu besprechen; so kann es doch nicht weitergehen..!  Die Uni-Klinik, und insbesondere die „Etage B“ von „Nord2“ waren in letzter Zeit in den Medien. Schwere Vorwürfe wurden gegen Prof. Houser erhoben….sogar von  verschwundenen Patienten war die Rede. Ich wollte das nicht glauben, da ich von Houser und seinem Team immer fair behandelt wurde; aber man weiss ja nie…fast an jedem Gerücht ist was wahres dran.

Während einige hundert Demonstranten vor der Klinik lautstark „ZH-Nord-ist-Mord ; ZH-Nord-ist-Mord“ skandierten betrete ich „Nord2″; der Lift bringt mich alsdann nach Etage“B“.  Ich schreite den langen weissen Korridor entlang und erhasche gerade noch Professor Houser, der gestresst in einem der Konferenzräume verschwindet.

Ich mache mir grosse Sorgen…die werden mir „die Keksdose“ öffnen….sie werden „es“ rausschneiden und meinen Fazialisnerv beschädigen; ich werde mein linkes Auge nicht mehr schliessen können, die Kinder auf der Strasse werden mich hänseln….Natürlich wird dies alles minimal-invasiv geschehen….minimal-invasiv war das erklärte Lieblingswort der Neurochirurgie. Minimal. Invasiv….Sub-optimal…sinniere ich vor mich hin und halte abrupt inne. Ich höre Housers Stimme ; die Tür des Besprechungszimmers wurde in der Hast nicht ins Schloss gezogen; und ich lausche .

Während Prof.Dr. Axel Houser seiner Sekretärin und dem anwesenden Multimedia-Techniker noch letzte Anweisungen erteilt wird mir instinktiv klar, dass hier Grosses, Episches passieren wird. Ich spähe durch den Türspalt und erblicke mehrere Bildschirme. Offenbar wird hier eine Online-Video-Konferenz abgehalten. Houser beginnt…und begrüsst die Mitglieder der Aktionsgruppe „CrackerBox“ .

„Liebe Freunde, Kollegen, Partner aus Wissenschaft und Industrie, Medizin und Technik: heute ist ein grosser Tag und ich freue mich und bin stolz, das Projekt in eine neue Phase zu leiten. Die Zeiten der Geheimnistuerei und der zahllosen unschuldigen Opfern ist vorbei.

Wir haben es geschafft, diese neuen, uns bis anhin unbekannten zellbildenden Kohlenstoffverbindungen zu analysieren, und haben  Lösungen erarbeitet wie diese wieder ambulant aus dem befalllenen Schädel enfernt werden können. Ambulant, kostengünstig und schmerzfrei. Es erfüllt mich mit grösster Genugtung zu vermelden, dass Tinnitus und schmerzhafte Neuralgien der Vergangenheit angehören. Selbst bereits beschädigte Nerven (insbesondere der 5. und 8. Hirnnerv) werden wir regenerieren können und….“

Ich höre nicht mehr hin…meine Knie sind weich, ich habe mich auf den Boden gleiten lassen und weine leise vor mich hin. Ich bekomme mein Leben zurück und werde mit meiner geliebten Frau vielleicht noch einmal eine grosse Reise machen können ; noch einmal mit den Fischern von Pilar aufs Meer rausfahren…an einem Workshop von Borut Peterlin , dem genialen Wet Plate Collodion Fotografen teilnehmen ; das „Köln Concert“ von Keith Jarret , eine Flasche Chateau St.Emilion 2009….. und und und….

Während Houser mit den Worten schliesst „ich weiss nicht wie die Ü-Eier in den menschlichen Schädel gelangen, aber wir sind in der Lage diese zu verflüssigen und den Glukosesyrup auszuleiten…die Verpackungsfolie lässt sich leider nicht auf minimal-invasivem Weg entfernen; sie verursacht jedoch höchstens ab und zu ein leises Rascheln.

Da war er wieder. Der dezente Schokogeschmack in meinem Mund. Man soll nicht immer alles hinterfragen….ist eh alles halb so wild :)  

 

 

 

 

 

Der 6-Millionen-Franken-Fuchs

Bank Fuchs CEO erhielt 5,96 Mio/Jahr 2015

Man(n) und Frau sollte sich das mal auf der Zunge zergehen lassen….fast sechs Millionen Schweizer Franken im Jahr…..Eine ganze Menge Schotter.

Herr Koller ist ein junger, dynamischer Tausendsassa, der sich seine Sporen (vermutlich) redlich abverdient hat. Und um es hier ganz klar auszudrücken: ich missgönne ihm die Fuchs-Millionen nicht (ok, ein bisschen schon..:) Und….ich stelle hier auch seine professionellen Qualitäten nicht in Frage….

Aber….wenn immer ich solche und ähnliche Stories höre kriege ich einen dicken Hals. Das mag an meiner kleinkarierten-kleinbürgerlichen Erziehung liegen….oder an meinem angeborenen Hang zum Sozio-Kommunismus…eventuell habe ich auch den Hang zu einer verklärten Sicht auf „Haben oder Sein“…Wessen Arbeit ist soviel Geld wert ? Grade eben hat sich Karl Marx (mehrfach!) im Grab gedreht, und mir wird klar dass ich wenigstens den Versuch unternehmen muss etwas zu ändern !

Im Team gegen die Verschwendung !

Es gibt Hoffnung für die zahlreichen Aktionäre der Bank Fuchs. Während ich noch an meinem Masterplan rumfeile dämmert es mir immer mehr; eine; DIE Idee offenbart sich mir. In gleissenden weissen Lettern entstehen vor mir die Zeichen der Veränderung. Ich gluckse vor Zufriedenheit ,und gleichzeitig frage ich mich voller Bescheidenheit : WARUM in Gottes Namen(?) muss immer ich es sein der die Lösungen presentiert ?

Einsparung von 5 Millionen?   „Läuft“ !

Es ist ja so einfach. Die wirklich genialen Lösungen sind in der Regel einfach. Die Macht des Einfachen. Wir (mein Team und ich selbst) werden den Bank Fuchs Aktionären 1.eine Einsparung von 5 Mio. bescheren, und 2. uns selbst in die Teppichetage katapultieren.

Das A-Team steht bereit und besteht aus einigen meiner fähigsten Weggefährten : Jörg Schärer,Projektleiter aus Zürich-Witikon (verfügt bereits über ein repräsentatives Auto, einen grossen schwarzen Eindruck-schindenden Volvo), Bernd Stuhlhhauser, IT-Crack mit rasiermesserscharfem Verstand und Author des Bestsellers „Top 100 Hacks“, Rico Caprez arbeitet als Cargo-Experte am ZH-Airport (er wird uns zur gegebenen Zeit die Flucht organisieren), Domingo „der Schlächter“ Maltessori (soll irgendwie mitdem Gaddafi-Clans verwandt sein, obwohl, genaues weiss man nicht); und meine Person.  Mein Netzwerk fällt im Gegensatz zu meinem Team eher Bescheiden aus…ich habe halt auch keinen Facebook-Account. Obwohl…ich kenne Vorstandsmitglieder des Schrebergartenverein`s Winterthur-Töss…ein ungemütlicher Lichtensteiner Verschwörungstheoretiker namens Kippers…

Doch Kippers ist im Moment nicht wichtig. Wir planen den Start; unseren Start-Up, unseren Eintritt in den Klub der Mächtigen, Reichen, Cola-schnupfenden  Hummer-und Kaviar-futternden Zürichberg-Golfer und Edelpuff-Besucher.  Jaaaaaa; wir sind bereit!

Am 1. April 2015 ist es endlich soweit ; WIR übernehmen die Bank Fuchs anlässlich der Generalversammlung und teilen den verblüfften Aktionären mit, dass künftig (mindestens) 5 Mio. zusätzlich ausgeschüttet werden können.(Das hat dann letztendlich nicht 100% funkt.; aber ich will nicht vorgreifen…) ;  ….Boris hatte nicht den Hauch einer Chance. Die Tatsache, dass sein Einkommen im 2014 bedeutend höher war hat ihm seinen Abgang sicherlich etwas leichter gemacht. Es weht ein rauher Wind… Unter tosendem Applaus wurde der neue CEO Jörg Schärer (Jahreseinkommen 210`000.- plus Migrol-Benzin-Karte) vereidigt. Bernd Stuhlhauser und Domingo „der Schlächter“ Maltessori unterstützen ihn im operativen Geschäft (wobei dem Schlächter erst einmal in einem Blitzseminar das Kravattenknotenbinden beigebracht werden musste…) Während sich Bernd und Domingo 400 Riesen teilten und so taten als würden sie dafür arbeiten hielten Rico und ich den Ball flach und traten eigentlich fast nie auf der grossen  Bühne auf.

Es muss zu dieser Zeit gewesen sein als ich an mir ein nicht unerhebliches kriminelles Potential wahrnehme….ich, der ich regelmässig die Sonntagsschule besucht habe und meine Eltern respektiert habe und nie krumme Dinger gedreht habe….ich schäme mich für meine Gedanken…wie kann es sein dass ich eine solche Geldgier entwickle…was ist mit meinen Idealen; mit Erich Fromm und Karl Marx..? Ich fühle mich schlecht….und ich ahne dass diese Geschichte ein bitteres Ende nehmen wird…hoffentlich täusche ich mich….

Rico ist „the Man“ wenn`s um Lager und Logistik geht. Rico ist ein wirklich guter Mensch (im Gegensatz zu mir). Er liebt es zu helfen. er ist ein Schokoladeliebender Workaholic mit einem Hang zu PS-starken amerikanischen Zugfahrzeugen. Und bereits nach 11 Monaten war sein Keller gefüllt. 12 Kubikmeter Kartonschachteln; gefüllt mit Cash in Yen, Euro , Franken und Dollars.

Um 11 Uhr27 fliegen Rico und ich 1.Klasse via London und Miami auf die Cayman Islands, wo sich geübte Geldwäscher um unsere Fracht kümmern.  Noch vor dem dritten Rum-Coke ist unsere Firma gegründet und alles ist in Butter.

Von nun an ging`s bergab…

Es wird dir wahrscheinlich etwas eigenartig vorkommen wenn ich dir über unsere (Rico`s und meine ) Gefühlslage berichte..aber während der Tage und Wochen auf Grand Cayman geschahen seltsame Dinge. Wir schämten uns unserer Geldgier, wollten das geschehene Ungeschehen machen und wussten genau, dass dies nicht möglich war ! Uns ist bewusst geworden, dass wir keinen Deut besser sind als Boris…im Gegenteil.

yachtparty
Ausschweifende Parties waren eher die Regel als die Ausnahme.V.L.n.R.: Der Schweizer Konsul Patrick Caduff (Ges.verdeckt); Irina Kolodpovsky, gerüchtehalber mit Hrn.Schneider-Ammann liiert..,eine namenlose lokale Schönheit; und (auf spez.Einladung) ein hoher Funktionär der FINMA; im Bildhintergrund ein paar Freunde aus Kolumbien. Überraschungsgast war der ehemalige CEO Boris Koller, welcher sich verspätet noch für den tollen Abgang bedankte, welchen wir ihm ermöglicht haben. Danke Boris für die Cohibas !

Es folgten Tage und Wochen der Ausschweifung; Alkohol, Drogen und die wildesten Sexparties die man sich nur vorstellen kann. Ja, dieses Leben existiert tatsächlich…und wir fühlten uns wie Al Pacino und Robert de Niro in ihren besten Filmen…

Ich denke an Domingo „den Schlächter“ Maltessori ,diesen trotz seines ungestümen Wesens liebenswerten Freund; und Bernd Stuhlhauser, und ich denke mit Freude und Stolz an unsere gemeinsame Zeit in der Kochschule. Meine Freunde…wie konnte ich sie bloss auf diese niederträchtige Weise hintergehen ? Was bin ich bloss für ein Mensch….

Rico ist fix und fertig…und offenbart mir dass er morgen nach Hause fliegt. Wir knacken die zweite Flasche „Aniversario“ und schlürfen genussvoll und trunk-seelig das dunkelbraune Destillat in uns hinein; dilettantisch an unseren, von Boris spendierten Cohibas paffend. Und wieder frage ich mich :“ wieso…wieso musste es die ganz grosse Nummer sein ? Warum nicht einfach ein paar  Riesen monatlich auf irgendwelche Fantasiekonten fiktiver Lichtensteiner Treuhänder schubsen, wie es in der Schweizer Bankenszene üblich ist und seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird..? Warum diese GIER ? Ich bin ratlos……..und allein.

Allein.

Wie schnell doch der soziale Abstieg gehen kann….Ich bin einsam und allein; stinke vor mich hin und habe keine Ahnung, wieviele Millionen auf welchen meinen Konten schlummern. Es interessiert mich schlicht und einfach nicht mehr. Ich habe mich zurückgezogen….verstecke mich in einer Höhle nahe der „Bahia de los Culetos“ und harre der Dinge die da kommen werden….Weit unten in der türkisfarbenen Bucht dümpeln ein paar Yachten friedlich vor sich hin und mit meinem Fernglas erspähe ich einen Fernglas-bewaffneten Hawaiihemd-Bierbauch, der mir entgegenstarrt.

Ich kenne diese Fratze. Kann sie jedoch nicht hundertprozentig zuordnen. War das der Typ vom Zoll, der FINMA oder der Arsch von der Bundespolizei ? Ich weiss es nicht; das Pack ist ja noch gieriger als ich selbst. ………….bald………….

Meine 24-K-Rolex habe ich vor einigen Tagen gegen einen Sony-Weltempfänger eingetauscht…; ich musste in Erfahrung bringen wie`s Rico und den anderen ergangen ist. Laut BBC-World hat sich die Finanz- und Politwelt gegen mich verschworen…Bank Fuchs hat die Sache nicht überlebt und wurde für ein Trinkgeld an die Chinesen verschachert; Jörg Schärer soll sich irgendwo in den Berner Alpen verstecken;Rico sass im Zuchthaus Regensdorf ein; wurde jedoch bereits nach 2-wöchigem Aufenthalt in die Psychiatrische Anstalt Königsfelden überführt. Es hiess, dass er dort einmal die Woche den betriebseigenen Traktor fahren dürfe….und Bernd..? Wo ist er ; was treibt er ? Um „Stuhli“ mache ich mir keine Sorgen; er ist schlau und hat Beizeiten fleissig Bankddaten-CD`s gebrannt; er ist ein Hexer und soll laut Augenzeugen in  Barcelona und gleichzeitig in einem Vorort von Manila beim Hahnenkampf gesehen worden sein…… bloss von Domingo…vom Schlächter fehlte jede Spur….

Seit geraumer Zeit habe ich Mühe meine Ängste zu kontrollieren. Der alte Pepe verschafft mir regelmässig LSD-Pilze, welche mich einerseits beruhigen und andererseits herrliche Illusionen hervorrufen…So ist es nicht verwunderlich, wenn ich mich beim Knabbern im Schrebergarten wähne…Robert Brugger, mein Gartenbuddy , der alles weiss und alles kann ist da; mein längst verstorbener Bruder…., meine platonische Freundin „Gummibärchen“ ist da mit ihrer schneeweissen Haut, alle Alle sind sie da; selbst Kippers der Verwalter geifert über den Zaun und labert was von Rasenschneiden…Wir wärmen alte Geschichten auf und kommentieren amüsiert die  „Blick“ Schlagzeile, wonach ein 17-jähriger Student aus England bis zu 19mal pro Tag onanieren soll; und Robert“Google“Brugger meint: ..also als ich noch jung war….dabei wollten mein Bruder und ich aus Brugger einen Priester machen und unsere Freikirche die  „Brüder des Lichts“ nennen. Alles ist cool und alles ist in Pink getaucht und ich bin mit meinem glückseeligen Froschgrinsen der Welt entrückt….

Es ist soweit.

Während das Meer und der Himmel über mir den HEX- Code für sämtliche imaginären und tatsächlichen Farben ausspuckt und Gummibärchen sich laangsaaam ca. 300 Layer ihrer Unterwäsche  entledigt donnern mein Bro und ich mit unseren Harleys ins Epizentrum des Rausches…

Bis ich eine Bewegung hinter mir wahrnehme . „Bro“, es ist Zeit für mich; „wir werden uns bald wiedersehen…“

Ich weiss wer da ist.  Domingo „der Schlächter“ Maltessori. „Hi Dom, alter Freund“ sage ich, ohne mich umzudrehen (während sich Kippers von Brugger erklären lässt wie das genau gemeint war mit den 19mal / Tag..) und „Bärchen“ selbstverliebt noch immer  ihre Victorias-Secret-Lingerie runterschält. „Rolfi altes Haus, alles klar?“ erwidert er…..du hast dich ja ganz schön gehen lassen, meint er. Er tritt vor mich hin. Elegant wie immer, graue Tweedhose, weit-geschnittenes Antrazit – farbenes Downington-Hemd, Schlangenlederschuhe wie ein Pimp. „Du stehst wohl immer noch auf Schlangen“ erwidere ich mit einem gequälten Grinsen.

„Der Schlächter“  mustert mich….Sein Messer getarnt unter dem weiten Hemd. Sagte ich Messer ? Seit eh und je ist Dom mit einem Karambit unterwegs, eine gebogene rattenscharfe Mörderwaffe der übelsten Sorte. Ich schwitzte noch mehr als sonst….und fragte : „Aniversario gefällig“ ? ….oder vielleicht eine „Cohiba“ mit den besten Empfehlungen von Raul Castro?…das schien ihn alles nicht zu beeindrucken. Er trat ins Licht , und  ich starre auf den verborgenen Karambit…

Domingo Maltessori ist ein drahtiger, braungebrannter Mitt-Fünfziger mit einer hässlichen Narbe über der rechten Wange und einem schlaksigen Gang. „Dom“ war manchmal impulsiv….oder aber auch kalt, berechnend wie ein Puma auf der Jagd… Langsam und fast schon vulgär streichelte er seinen Karambit und legte ihn auf das ausgediente Rumfass, welches als Tischchen diente. „Rolfi Rolfi du hättest was sagen können….ziehst hier klammheimlich die ganz grosse Nummer ab mit Rico und machst den Abgang…das ist gar nicht fein….“

Dann entdeckt er meine Magic Mushrooms und fragt verzückt und wie ausgewechselt : sag mal, sind das, sind das ….DIE Pilze..?

Eine Stunde später liegen wir uns glückseelig in den Armen und lassen unsere Jugenderinnerungen Revue passieren..Schönes..und weniger Schönes: Domingo hat es nie verkraftet, dass ihn seine armenischen Eltern zur Metzgerlehre gezwungen haben….Er, der keinen Fliege was tun konnte.

Wie durch Zauberhand verfärbt sich der Himmel über uns blutrot….wir schreiben das Jahr 1976 und Led Zeppelin sind live-on-Stage in unserer Schrebergartenanlage… Bei „Immigrant Song“ kriegt  Domingo einen neuen  Heulkrampf……..Armes Schwein….Aus der Ferne vernehme ich das Donnern einer Dreizehn-Vierziger-Harley……………

 

Anmrk.d.Auth.: Diese kleine Geschichte ist natürlich frei erfunden. Sollten Namen u. Handlungen allfäll. Assoz. auslösen ist dies beabsichtigt und dient einzig meiner Schreibgeilheit  und deiner Unterhaltung. Die Protagonisten sind mehr oder weniger unschuldig; einzig bei Hrn. Schneider-Ammann könnten Zweifel aufkommen. Generell gilt: man möge mir verzeihen :)

 

 

Ich sehe Hasen.

Hasen noch und nöcher.

Okay, ich muss das der Ordnung halber anmerken: Ja, es stimmt. ich habe Probleme. Ich bin in ärztlicher Behandlung, und JA: es geht mir nicht gut.

Während den letzten Wochen haben sich die Symptome verschlimmert. Ich sehe vermehrt Hasen…bin mir jedoch fast sicher das die auch wirklich anwesend sind. Das macht nachdenklich ! Während ich die letzten Jahre nur über Schlafapnoe, Atembeschwerden, Schweissausbrüche, Panik-Attacken und Depressionen klagen musste jetzt dies : ich werde verfolgt.

Sie sind überall.

Wie soll ich mich verhalten ? Welches ist die beste Strategie ? Ignorieren..? Oder ihren starren Blick mit der selben Gefühlskälte erwidern…Augen geradeaus, Bauch rein,Brust raus ?…Ich weiss es nicht; sie machen mich nervös…schaudernd suche ich Schutz….und dann passiert`s !

„Hey Du !“

Während ich noch schutzsuchend am Ende des Kühlregals , zwischen farbigen Eiern und holländischem Gouda am Boden kauere passiert das Unfassbare : „Hey Du“ ruft ein kleiner frecher Hase in meine Richtung ; „nimm mich mit!“. Erst bin mal für einen kurzen Moment sprachlos…doch dann entlädt sich mein Zorn wie ein Sommergewitter über dem Vierwaldstättersee.  „Du…du..IHR…ihr seid an allem Schuld!“…ich schreie und tobe wie von Sinnen…“schau dich um…hunderte,tausende von Menschen kaufen wie die Irren Schokoladehasen, farbige Eier, Lamm oder Lachs….es ist Donnerstag Mittag…und morgen ist Karfreitag und die Läden bleiben geschlossen….einen Tag, einen ganzen Tag ; gerade mal einen Tag….und alle kaufen wieder als gäbe es kein Morgen ! Verdammtes Hasenpack…“

Silence.

Ruhe ist eingekehrt im „Effimärt“. Gefühlte tausend Shopper starren mir aus der Mall des Effretikoner Einkaufszentrum entgegen…manche entsetzt, belustigt, manche beschämt…Wie lange mein Ausbruch gedauert hat vermag ich im Nachhinein nicht mehr abzuschätzen…Ich liege auf einem Haufen zertrümmerter Schokohasen; zwei Männer in weissen Uniformen halten mich fest, während ein Plastiksack über meinen Kopf gestülpt wird.

Wie durch einen Wattebausch hindurch vernehme ich die gedämpfte Stimme meines Kumpels Dominik . Mit stoischer Berner Ruhe meint er bloss :“ nei nei de Röfu isch ke Böööse…“ , doch Dr. A.Quakdokpopulos geht auf Nummer sicher und meint „nie man wissen genau was passieren in kranke Kopf“ während er mir eine doppelte Portion Dormicum in die Vene jagt. Sooo….

Während sich das süsse Gift wohlig-warm in meinem geschundenen Körper ausbreitet denke ich an meine verstorbene Grossmutter mütterlicherseits. Und an Frau Dr. Stöckli mit dem lustigen Akzent. Am Sonntags gab es jeweils Kaninchenbraten. Jeden Sonntag. Frei Haus geliefert und gezüchtet vom Grosi. Ich wollte das eigentlich bei einer meiner letzten Sitzungen erwähnen…die Medikation steht ja ausser Zweifel…Mir wird immer wärmer…ich schliesse die Augen und bin im selben Moment am Strand; unter Palmen….einen klitzekleinen Moment, quasi eine tausendstel-Sekunde denke ich an die kommende Weihnachtszeit und an Schoggi-Samikläuse. Dann ist`s vorbei.  Alles wird gut.

Auf geht’s !

Okay, das ist jetzt also Post Nummer 1

Irgend ein Beitrag muss der erste sein. das hat jetzt nicht dieeee Bedeutung wie man (und frau) vielleicht annehmen könnte.

Es geht ja auch nicht ohne , sonst müsste man ja Millionen von WordPress-Blogs um-codieren (kann man das so sagen; um-codieren?); oder müsste man…?  Na, egal.

Ich will da auf gar keinen Fall dran schuld sein (oder haben). Das ist jetzt also der erste Beitrag von meinem Blog. (oder heisst es gram.korrekt „meines Blog`s-mit-oder-ohne-Apostroph(f?)).

Mein Blog soll unterhalten, aufzeigen, informieren und auch mal Dampf ablassen. Was ich hier von mir gebe ist in erster Linie auf meinem Mist gewachsen. Doch authentisches Zeugs zu schreiben ist nicht immer so einfach, wenn man kein Profi ist….   Marketingtipps, Reviews etc. werde ich deshalb selbstverständlich wie alle anderen Blogger auch irgendwo abschreiben, ein wenig abändern, der ganzen Chose einen kleinen „spin“verpassen und schon „Voila!“     Hoch lebe das Plagiat !

Wohin GENAU die Reise geht mit diesem Blog weiss ich auch noch nicht…wir werden sehen. Ein lieber Mensch hat mal zu mir gesagt : „Du solltest schreiben !“

Und diesen Rat versuche ich jetzt zu beherzigen. Bevor die Gicht sich meine Finger einverleibt.

Abschliessend, zwecks besserem Verständnis (?), nur noch folgendes :

  • kommt mir bloss nicht mit Rechtschreibefehlern !
  • kommt erschwerend hinzu : ich bin Schweizer
  • ähhh, ja okay.

Ich freue mich auf eure Kommentare; remember : Fairplay !

Haut rein, euer Röfe